die Zeit des Moldavit

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Beschreibung des Moldavit im Museum in Krumlov

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Glas das vom Himmel fiel: Moldavit

Moldavit und Lybisches Wüstenglas wurde bereits im alten Ägypten als magisches Material hochverehrt. Beide entstanden beim Aufprall von Meteoriten.

Im Labor von Alchemisten wie Paracelsus werden seit vielen Jahrhunderten Metalle, Edelsteine und Pflanzen aufgelöst und in einem mehrmonatigen Prozess in hochwirksame Heilessenzen verwandelt. Mit ihnen werden Körper, Geist und Seele gleichermaßen harmonisiert und in ihrer Energie angehoben und „durchlichtet“

Der „Kraftstein“ der Pharaonen

Lybisches Wüstenglas hat eine ganz besondere Faszination. Es ist seltener als Diamanten und Gold und mit keinem anderen Glas der Erde zu vergleichen. Im Alten Ägypten war es hochverehrt. Am bekanntesten wurde es durch die archäologischen Funde im Grab des Pharaos Tutenchamun. Er trug auf seiner Brust einen hellgelben Skarabäus aus dem raren Naturglas, der die Mitte seiner berühmten Pektoral-Kette bildete.

Die berühmte Pektoral-Kette von Pharao Tutenchamun mit einem hellgelben Skarabäus in der Mitte. Bis 1998 glaubte man, dieser sei aus Chalcedon bis Analysen ergaben: er ist aus dem legendären Wüstenglas.

Nach den Erfahrungen der Edelsteinkunde verbessert Lybisches Wüstenglas die geistige Wahrnehmung, stärkt die Bauchintuition und schenkt Dynamik und Lebensfreude.

Das legendäre Wüstenglas entstand vor etwa 29 Millionen Jahren wahrscheinlich durch die Explosion eines großen Meteoriten kurz über dem Erdboden, wodurch eine gigantische Feuerwalze über den Boden raste: Dabei schmolz der Sandboden auf und beim Erstarren wurde daraus ein natürliches hellgelbes Glas, ein sogenanntes Impaktglas. Es enthält zu 98 Prozent reinstes Kieselglas (Siliziumdioxid), das sogenannte Lechaletierit, das nur bei Temperaturen über 1700 Grad Celsius aus dem Quarzsand der Wüste entstand sein kann. Enthalten sind auch geringe Mengen des seltenen Minerals Baddeleyit, ein Zirconium-Oxid, das mit seiner großen Härte und geringen Reaktivität als das älteste auf der Erde auffindbare Mineral gilt. Nachweisbar sind zudem etwa 0,5 Prozent Spuren des ursprünglichen Meteoriten mit seltenen Isotopen von Iridium und Osmium. Dieses im „Kometen-Feuer“ des Einschlags gereinigte Material verbindet energetisch gleichsam die Energie von Erde und Kosmos. Und durch diese energetische Verbindung vermag es auch im Menschen die Energie der Chakras auf ganz neue Weise zu „durchlichten“: quasi unsere irdischen Energien zu klären, zu erhöhen und mit dem Kosmos zu verbinden und so unsere Wahrnehmungsfähigkeit zu öffnen und unsere Lebenskraft und Vitalität zu steigern.

Kosmischer Heilstein

„Moldavit lässt eine immense geistige Dimensionen erleben. Er vermittelt eine grenzenlose Weite, fördert die Hellsichtigkeit und lässt erahnen, was die tatsächliche geistige Größe des Menschen ist.“ So schreibt Steinefachmann Michael Gienger in seinem Heilstein-Lexikon. Moldavit stärkt das Einfühlungsvermögen, verhilft zu Einblicken in den Sinn und die Aufgabe unseres Daseins und eröffnet unkonventionelle Ideen und Problemlösungen. Im Körperlichen unterstützt Moldavit Heilungsprozesse, indem die Ursachen der Erkrankung und des „Krankheitsgewinns“ bewusst werden. Er gilt daher auch als einer der wichtigsten Heilsteine überhaupt.

Der Stein öffnet so den Geist, stärkt die höheren Ebenen der Herzenergie, trägt zur Selbsterkenntnis bei und fördert dadurch die Persönlichkeitsentwicklung. In der Fähigkeit, so große Energiemengen vermitteln zu können, zeigt sich, dass Moldavit viel der enormen kosmischen Kraft seiner Entstehung in sich gespeichert hat:

Vor 15 Millionen Jahren schlug im Nördlinger Ries in Bayern ein Meteorit mit sagenhaften 1,5 Kilometern Größe ein. In wenigen Sekunden entstand ein Krater von 25 Kilometern Durchmesser und 4 Kilometern Tiefe. Die enormen Energien von Druck und Hitze schmolzen das getroffene Gestein sofort auf und schleuderten es mit 25facher Schallgeschwindigkeit weg, so die Berechnungen der Wissenschaftler. Das Material flog 250 bis 450 Kilometer weit und verteilte sich überwiegend im Gebiet der heutigen Tschechischen Republik in Böhmen und Mähren. Nach dem dortigen Hauptfundort am Fluss Moldau wurde es „Moldavit“ genannt. Noch im Fluge aber kühlte das geschmolzene Gestein ab und kristallisierte zum „Kometenglas“. Hauptbestandteile sind bei Moldavit zu 80 Prozent Siliziumdioxid und zu 10 Prozent Aluminiumoxid. Die grünliche Farbe entsteht durch einen etwa zweiprozentigen Anteil an Eisenoxid. Anders als beim Lybischen Wüstenglas sind hier keine Reste des Kometenmaterials enthalten. Aus diesem Grund und weil es schon in der Luft erstarrt ist, zählt Moldavit zu den sogenannten Tektiten und nicht zu den Impaktgläsern.

Alchemistische Wandlung

Es sind ganz erstaunliche Essenzen, die aus diesen kosmischen Gläsern entstanden sind. Hier zeigt sich, dass sich Meteoriten-Glas als Substanz doch ganz erheblich von den Meteoriten-Gesteinen selbst unterschiedet. Im Vergleich zur der in anderer Weise außergewöhnlichen alchemistischen Essenz „Meteorit A“ aus dem Allende-Meteoriten besitzen Moldavit und Lybisches Wüstenglas eine starke „sulfurische“ Energie: Nach alchemistischem Verständnis entsteht alles aus den drei Qualitäten Sal, Sulfur und Mercurius (vereinfacht auch als Körper, Seele und Geist). Durch die Aufschmelzung der irdischen Mineralien im „Kometen-Feuer“ wurde die Sal-Qualität (der Körper) gleichsam gereinigt und mit Energie (im alchemistischen Sinne mit Sulfur) enorm angereichert. Die geistigen formbildenden Kräfte konnten danach auf das Material nicht lange einwirken – es kühlte schnell wieder ab und die Zeit reichte nicht aus, um geometrisch geformten Einzelkristalle auszubilden. Daher ist im Meteoritenglas ein entgrenzender, zum Universellen öffnender, kosmischer Mercurius (bzw. Geistkraft) enthalten. Tatsächlich fallen in den Tests der Essenzen die enormen Energiewerte, die großen „sulfurischen“ Wirkungen auf den seelisch wahrnehmenden Bereich und den gesamten Stoffwechsel, der zum Sulfur gehört, sowie die Öffnung und Erweiterung der geistigen Wahrnehmung auf. So kann man mit den Essenzen aus Lybischem Wüstenglas und Moldavit seine eigenen Sal-Qualitäten klären, die ungenutzten Potentiale der Sulfur-Seelenkräfte erschließen und sich neuen geistigen Weiten öffnen.

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